12.03.2009

Berichterstattung im Internet nach Amoklauf von Winnenden

Knapp 24 Stunden ist es her, dass im baden-württembergischen Winnenden bei Stuttgart ein 17-jähriger Amok lief und dabei 15 Menschen tötete und zwei Polizisten verletzte, bevor er selbst erschossen wurde. Schon am gestrigen Abend galt die Aufmerksamkeit auch der Berichterstattung, welche sich vor allem auch auf das Internet erstreckte. Unzählige Blogs, Foren und weitere Social Communities dienten als Plattform für die, die darüber diskutieren und sich mit anderen austauschen wollten. 

Viele User konzentrierten sich dabei auf bekannte Sites wie twitter.com, um ihre Gedanken in ein paar Sätzen der breiten Öffentlichkeit darzustellen. Aber auch News-Portale wie webnews oder shortnews zogen viele Interessierte auf ihre Seiten. Während klassische Informationsportale wie Spiegel oder Stern primär der Informationsbeschaffung dienten, wurden soziale Netzwerke vor allem dazu genutzt, um persönliche Meinungen und Ängste auszutauschen. Psychologen sehen solche Communities auch als eine Form der Therapie. Fragen und Ängste, die mit solch einem Vorfall zusammenhängen, können durch die Äußerung im Internet abgebaut werden. Geschützt wird man dabei durch die Anonymität des World Wide Webs. 

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