Bangkok

Reisebericht Bangkok – Thailand Rundreise

Nach relativ kurzen Reisevorbereitungen von nur etwa einer Woche ging es am 28. Februar 2007 endlich los. Um die Mittagszeit startete der Flieger von Frankfurt zunächst nach Sri Lanka, von wo aus es dann nach einem kurzen Aufenthalt weiter in die 11,5-Millionen-Metropole Bangkok ging, die wir am nächsten Mittag erreichten. Der lange Flug war stressig, und zusammen mit der Zeitverschiebung von 6 Stunden und dem hohen Temperatur-Unterschied nahm die Belastung weiter zu. Der neue Flughafen von Bangkok, der Suvarnabhumi International Airport, war überlaufen. Unzählige Touristen und Geschäftsleute tummelten sich in den Terminals und suchten nach der richtigen Schlange, an der man sich mit seiner Einreisekarte anstellen musste. Nach langen Wartezeiten konnten wir endlich zu unserem Gepäck und den klimatisierten Flughafen verlassen.

Kaum haben wir die Ausgangstür passiert, kam uns eine schwüle Hitzewelle entgegen sowie einige Thais, die uns gegen eine kleine Vermittlungsgebühr ein Taxi beschaffen wollten. Das haben wir natürlich gerne angenommen und saßen schon wenige Minuten im kühlen und bequemen Taxi. Kurz zuvor kam einer der Thais auf mich zu und wollte es sich nicht nehmen lassen, mit mir fotografiert zu werden. Das hatte mich zwar etwas verwundert, ich fand es aber recht amüsant, weil der Kontrast zwischen einem blassen, blonden 1,87 m Mann aus Deutschland und einem kleinen, schwarzhaarigen Thailänder schon sehr groß ist.

Auf der rund 30-minütigen Fahrt zum Hotel „Prince Palace“ Im Zentrum von Bangkok hatten wir die Möglichkeit, erste Eindrücke von der Stadt zu bekommen. Auch wenn einiges wie die hohen Wolkenkratzer und die 3-spurigen Autobahnen auf den ersten Blick an Europa erinnerten, ist Bangkok auf den zweiten Blick ein Kulturschock: Die Straßen waren überlaufen von Menschen, überall standen mobile Grills am Straßenrand, an dem Fleisch zubereitet und verkauft wurde, unzählige laute Mopeds drängten sich durch den Straßenverkehr, Regeln scheint es nicht zu geben, es ist brütend heiß und äußerst dreckig. Trotz allem war es sehr interessant. Eben völlig anders als in Deutschland.

Blick aus dem 28. Stock auf BangkokTrotz der vielen Eindrücke waren wir froh, als wir in unserem Hotel „Prince Palace“ ankamen. Glücklicherweise hatten wir ein Zimmer im 28. Stock (von 32), sodass uns die Stadt sozusagen zu Füßen lag und wir einen herrlichen Blick über Bangkok genießen konnten. Die Klimaanlage und die absolute Ruhe sorgten dafür, dass wir nichts von dem Lärm, der unglaublichen Hitze und von den unbekannten Gerüchen mitbekamen. Von eben auf jetzt gab es keine stinkenden und laut knatternden Mopeds, kein Gehupe der Tuk-Tuks, die sich ihren Weg durch die maßlos überfüllte Stadt bahnen mussten.

Nach einem kurzen Mittagsschlaf haben wir uns dann einen Moment am Pool erholt und sind abends in einem chinesischen Restaurant essen gewesen. Dort ist uns ein kleiner etwas peinlicher Fehler unterlaufen. Zum Essen gab es ein kleines Schälchen mit Essig. Sofort erinnerte ich mich an einen Besuch in einem China-Restaurant in Deutschland, in dem ein Pflaumenschnaps in solch einem Schälchen serviert wurde. Also eine optimale Gelegenheit, auf einen schönen Urlaub anzustoßen. Nachdem wir das Schälchen mit einem Zug geleert hatten, fiel uns der Fehler schnell auf, da das Essig einfach abscheulich schmeckte. Naja, wir wollten uns natürlich nichts anmerken lassen und haben dabei keine Miene verzogen.

Nach einem sehr guten und üppigen Frühstück am nächsten Morgen haben wir dann unsere Rundreise geplant. Mit dem Nachtbus sollte es in den Süden nach Koh Samui gehen. Um auch noch einen Platz im Bus zu bekommen, sind wir bereits nachmittags mit dem Taxi zum Busbahnhof in Bangkok gefahren. Leider waren alle Busse nach Koh Samui bereits ausgebucht, sodass wir nur nach Surathani fahren konnten. Von dort mussten wir mit der Fähre nach Koh Samui fahren. Nach einer rund 12stündigen Busfahrt im 1st-Class-Bus, die entgegen unserer Erwartungen sehr bequem und stressfrei war, erreichten wir die Küstenstadt Surathani. Von dort aus war es zunächst nicht einfach, zum Hafen zu kommen. Nach langem Hin und Her und einigen Verhandlungen mit Fahrern haben wir es dann zusammen mit einer kleinen Gruppe aus Australien geschafft: wir waren am Hafen. Von dort ging es nochmal für 2 bis 3 Stunden auf die total überfüllte Fähre. Da es nun schon Vormittag war, gingen die Temperaturen schnell nach oben und die Sonne brannte enorm. Dummerweise war die Sonnencreme ganz unten im großen Rucksack.

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